Wien 3.2.2022 „Abschied von Hermine“

 Bist du vielleicht Hamster Muerte? (klicken und nach unten scrollen)
„Abschied von Hermine“.
Meine Freundin meinte:“ Uije!“ Die Autorin Jasmin Schreiber ist studierte Biologin und nimmt Hermine, die Zwerghamsterin zum Anlass über Leben und Tod zu schreiben. Die beiden lebten 2 1/5 Jahre zusammen. Hermine war Ausbrecherkönigin und Wuthamster, klug, niedlich und verdammt gerissen. Schreiber musste sie 2018 nach schwerer Krankheit, einschläfern lassen. Die Autorin fordert die Leserin auf keine Angst vor dem Thema Sterben zu haben und mutig Hermines felliges Pfötchen zu nehmen und mit auf die Reise zu kommen. Klingt schon wieder gut. Graphik Jasmin  Schreiber

Wien 2.3.2022 Hermine

In der städtischen Bücherei, die ich regelmäßig frequentiere um meinen Bücherdurst zu stillen, lag bei den neuen Büchern: "Abschied von Hermine, über das Leben und Sterben und den Tod....." Ich war mir nicht sicher, ob ich dieses Buch ausleihen soll.

Wien 24.2.2022 Hluboke Masuvky

  
Ritualtisch mit der Vogelrassel und die neolithischen Frauenfiguren - rechts aus Strehlice und links aus Hluboke Masuvky. Kopien in Originalgröße.

Am Samstag 26.2. 22 findet der vom November verschobenen Workshop zum Thema „Geben und Nehmen“ im Zentrum Puun statt. 
Die Haltung der Südmährischen Frau aus dem kleinen südböhmischen Wallfahrtsort Hluboke Masuvky, nördlich von Znymo, wird ins in die Trance führen. Von Beginn an, als ich sie da erste Mal sah, war ich fasziniert. Sie schaut als jungsteinzeitliche Plastik (ca.6000 Jahre alt) so ungewöhnlich aus, dass bei mir der leise Verdacht aufkam, dass sie eine Fälschung  wäre. Sie ist ungewöhnliche 36 cm groß und sehr genau gearbeitet. Ihre Oberfläche ist, zum Unterschied von anderen jungsteinzeitlichen Plastiken, ganz glatt. Ihre kleinen Brüste und das Schoßdreieck ist zu sehen. Ihr Becken ist breit, der Oberkörper schmal und der Rücken geschwungen. Die Beine sind kräftig und die Füße stehen solide am Boden und die Arme hält sie empfangend nach vorne gestreckt. Ein Halsreifen und Ohrlöcher für Ohrringe schmücken sie.

Sie wurde 1933 innerhalb der Kreisgrabenanlage von Hluboke Masuvky gefunden. Dass sie keine Fälschung ist, wird durch die Tatsache erhärtet, dass noch weitere Frauenfiguren mit ebenfalls vorgestreckten Armen gefunden wurden. Zudem wollte der Archäologe und Lehrer Frantisek Vildomek, der die Grabungen leitete, die gefunden Keramikteile ergänzen und versprach einen Finderlohn von 5 Kronen. Seine Sammlung war in den 90er Jahren im kleinen Poysdorfer Museum ausgestellt. Jetzt ist sie im Schloß Jewisowitze in Südböhmen. Das ist ein interessanter Ausstellungsort mit steinzeitlichen, kupferzeitlichen und bronzezeitlichen Funden.

2008 gab es, nachdem das Znymer Museum fertig umgebaut wurde, eine Schau zum Leben und Sterben in der Steinzeit und einen sehr schönen, umfangreichen Katalog.
Freitag 25.2.2022 um 18.30ist  der Film über Felicitas Goodman im Zentrum PUUN, Komödiengasse 1, 1020 Wien zu sehnen.
  
Archäologisches Museum in Brno, 3 Frauenfiguren aus Strelice, 2.v.r. Hluboke Masuvky, ganz rechts Dolni Vestonice aus der Altsteinzeit.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1030 Wien, Stanislausgasse 4/9 | Tel.: +43 676 47 49 112

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