Wien 31.3.2022 Frau von Willendorf

In der Trance mit der heilenden Brusthaltung der Frau von Willendorf in der Wachau zeigt sich dieses:

 

Libellenflügel
Libellenflügel
Leicht und zart
Schildkrötenpanzer
Schützend hart
Ein Schrei in die Welt
Durchdringend laut
„Ich bin hier-
Das alles bin ich
gesamt!

Danach erinnert mich die Zeichnung an etwas. Das Zentrum, als Brust, die Flügel. Schlangen gab es in der Trance auch. Ich stoße auf das Foto der Medusa vom Mosaikboden des Petersdomes in Rom.
Am 23.4.2022 werden wir mit der Begleitung der Skelettfrau aus Chatal Hüyük reisen!

Wien 28.3.2022 Ukraine-Ware nicht abgeholt

Noch eine unschöne Seite des Krieges. Folgen der erlaubten Leihmutterschaft in der Ukraine, anders als in vielen Ländern Europas. Wegen des einsetzenden Krieges konnten Babys nicht abgeholt werden. In vielen Zeitungen ist das ein Thema und es wird auch von gelungenen Abholungen der Kinder berichtet. Die Leihmutter bleibt natürlich zurück. Ist rechtlich nicht ihr Kind. Nur wenn sie das Kind in Deutschland oder Österreich gebären würde oder andern Ländern in denen Leihmutterschaft verboten ist. Fortpflanzungstourismus wird es böse genannt, der jetzt unterbrochen ist. In den Reportagen wird von Kellern und Luftschutzbunkern berichtet mit Leihmüttern und Babys. Seit Beginn des Kriegen wurden in einer der größten Kliniken 49 Babies geboren. Der ärztliche Leiter meinte in einem Interview für den ORF, dass die meisten Babies abgeholt wurden aber noch 500 schwangere Leihmütter verstreut in der Ukraine wären.

Wien, 25.3.2022 Stimmung

Na, wie war es denn das Filmschauen? Ich hatte vorher angenommen, dass der Film zeitweilig zu heftig wäre, mit den Sequenzen, in denen eine Person vom Geist ergriffen wird. Doch auch in diesen Momenten gingen die Menschen fürsorglich und achtsam mit der Person, die in der Trance war, um.
Es ist immer wieder so spannend was die Zuschauer*innen  unterschiedliches an einem Filmabend wahrnehmen. Wie aufgefädelte Perlen an einer Kette. Ich, z.B. war berührt von den Worten und der Haltung von Susanne Wenger, in der sie  betont, dass sie keine Yoruba ist. Auch nach 50 Jahren in Nigeria lebend und wirkend erzählt  sie, dass sie ihre eigene, europäische Spiritualität lebt. Anscheinend ist das möglich so innig verbunden zu sein und dann ganz bei sich. Der Schluss des Films zeigt die beiden Frauen, Susanne Wenger und ihre Adoptivtochter am Fluss sitzend. Diese schöpft mit den Händen Wasser und bringt es Susanne Wenger zum Trinken und sich benetzen. Die Abendsonne funkelt im Wasser und wir hören Yorubaworte.

 

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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