WV 15.6.2024 Besuch der Trancefreundinnen

Statuetten aus dem Archäologischen Museum in Brno: Hluboke Masuvky, Strelice, Dolni Vestonice

Einige dichte Tage, da wir, die Freund:innen des Tranceforums unser Sommertreffen im Weinviertel verbracht haben. Von Berlin, Freiburg, Stuttgart und Ruhrgebiet und aus Wien sind sie angereist. Auch frischgebackene Trainerinnen für Rituelle Körperhaltungen waren dabei.

Ein Stück über die tschechische Grenze liegen so spannende Plätze, die Einblick in die Vergangenheit möglich machen und uns unsere Erfahrungen über die rituellen Körperhaltungen vertiefen lassen. Pavlov, Dolní Věstonice, Hluboke Masůvky, Znojmo.  Besonders faszinierend ist die schwarze Statuette und Urmutter.  

Vor ein paar Jahren hatte ich das Buch von Barbara Tedlock, einer Anthropologin und initiierten Schamanin, die ich aus der Bibliothek von Felicitas Goodman kannte, „Die Kunst der Schamanin erstanden. Als ich die ersten Sätze las, war ich ziemlich überrascht. Denn sie beschreibt dabei die Siedlungsstätte Dolní Věstonice und die besonderen Funde. Ich hatte Dolní Věstonice schon Jahre früher für mich entdeckt, liegt es doch nur eine knappe Autostunde von meinem Weinviertel Domizil entfernt.

Tedlock beschreibt in Teil eins: „Geschichte zurück fordern“ den Fund eines Skelettes unter zwei Mammutschulterblättern, das mit rotem Ocker bemalt war. Daneben lag eine Speerspitze aus Feuerstein und eine Fuchskörper. Für den damaligen Grabungsleiter Bohuslav Klima war das der Beweis, dass es sich bei der verstorbenen Person um einen Schamanen handeln müsste. Als das Skelett näher untersucht wurde stellte sich heraus, dass es eine Schamanin war.

Was den Ort noch so besonders und für uns Tranceforschende wichtig macht ist der Fund von 1925 einer Frauenfigur aus gebranntem Ton und weiterer 3000 Tonbruchstücken. Das aus der Zeit des Spätpaläolithikums mit einem Alter von rund 29000 Jahren.

Barbara Tedlock erfuhr von Dolní Věstonice, da es mehrere amerikanische Publikationen seit den 1960er Jahren zu den Funden gab. Diskutiert wurde in den Veröffentlichungen das Dogma, dass gebrannter Ton erst im Neolithikum kreiert wurde. Bohislav Klima schreibt, das Dolni Věstonice früh in der Fachwelt bekannt war, aber erst die Entdeckung von 1936 des aus einem Mammutstoßzahn geschnitzten Frauenköpfchen machte Dolni Verstonice weltweit bekannt.

So „streiten“ sich Pavlov und Brassembouy welches das älteste Frauenköpfchen ist.

Jedesmal wenn ich hierherkomme sehe und spüre ich Neues, Spannendes.

Mit den Trancefreundinnen hier her zu fahren, dieses gemeinsame Erfahren, Vertiefen hat eine große Qualität. Schön auch ein paar Tage Zeit zu haben sich zu verbinden und einzuweben in das Wissen jeder Frau. Das Teilen, was jede über die Jahre aufgenommen und umgewandelt hat. Manche von uns kennen sich schon über 30 Jahre, auch von gemeinsamen Reisen, wie Gudrun und ich von unserem Maskentanzseminar bei Felicitas Goodman in Cuyamungue vor fast 30 Jahren. Sie ein Eisbär ich eine Falkin. Mit Gudrun war ich auch das erste Mal in Dolní Věstonice und hatte später von ihr den Artikel von Bohuslav Klima bekommen.

          

         

 

Wien 20.4.2024 erfolgreich

 

Zwar schon einen Monat her, dass die drei Teilnehmerinnen der Ausbildung zur Seminarleiterin für Rituelle Körperhaltungen und Ekstatische Trance nach Felicitas D. Goodman ihre letzten Aufgaben abgeschlossen haben. Will es jedoch öffentlich machen. Jede der drei hatte sich einem bestimmten Thema vertieft gewidmet. Eine Abschlussarbeit ist zur "Tanzenden Schamanin aus Stratzing -Rehberg, die zweite Arbeit zu Körperhaltungen aus Rapa-Nui, der Osterinsel und dann noch ein Beobachtung zu einer mexikanischen Körperhaltung und Pflanzenmedizin. Alles sehr spannend.

Weinviertel 14.5.2024 es blüht so grün

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt sind kalendermäßig die Eiskräfte am Werk. Mitte Mai zwischen all den besetzten Tagen. In der Gemeindeeinladung wird zu Mutter- und Vatertag gemeinsam geladen. Musik zieht durch Dorf. Blumen und Torten im Angebot. Ich freue mich über die Holler, Hagebuttenblüten, Iris und Peonien und natürlich der imposante Kirschbau. Vor circa 7 Jahren war da plötzlich ein kleines Zweigerl und jetzt meterhoch und voll Kirschentrauben. Und über den feinen Besuch zur Jause und Verabschiedung der Sonne am Dorfbrunnen.

                

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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