WV 24.9.2022 Ritual der Tlacolteotl

Susan Josephson, die jüngste Tochter von Felicitas D. Goodman lädt ein zur Zoom Trance.
Ich bin müde und hungrig. Die Veranstaltung hat schon begonnen. Ich beschließe das Ritual alleine zu machen.
Susan hat die Haltung der Tlacolteotl vorgeschlagen mit dem Thema Purification. Im jüdischen ist dieser Tag Rosch Haschan, der Jahresbeginn. Vorsatz ist: „Wir lassen unsere alten Nachlässigkeiten hinter uns und fangen das neue Jahr mit einwandfreiem Leumund an.“
Von der aztekischen Göttin Tlacolteotl wissen wir, dass sie wegen der Liebe und Sexalität und wegen des Schmutzes verehrt wurde. Die Göttin des Unrats, ist gleichzeitig die Erdgöttin und wird auch Schmutz- oder Sündenfresserin genannt. Sie wird manchmal mit einem schwarzen Mund dargestellt.

Ich rassle mit einer selbstgetrockneten Kalebasse.
Fäden gehen von mir weg. Empfinde das reinigend. Tanze, hebe ein Bein rechts und eines links.
Sehe Cuyamungue, das heilige Land, Ort der puren Natur an dem ich dankbar bin und mich hingeben kann. Heiß und sandig.

Ein gutes reines Herz
Fäden ziehen, Ströme, Bäche
Von mir weg.
Purification – Reinigung
Erleichterung eigenartig – eigentümlich
Schwere bringt Trauer und Schmerz
Aloha – Amasu ate (Gruß an die schwarze Urmutter)
Die Erde trägt uns, nimmt uns auf
Verwandelt den Schmerz und die SCHU. U LD
SCHU. ULD trägt schwer
Wieder ein Loslassen – ein Hingeben
               Im TUN!

Wien 17.9.2022 Bärentrance mit der Frauengruppe

Mein Erleben In der Trance
Eiskristall schmilzt und Bärin wärmt,
das ist fein und weich
Ich schwitze vor allem im Gesicht
Sehe spitze Eiskristalle, silbern glänzend, denke an die Fotos der Wasserkristalle von Masaru Emoto.
Dieses Wasser- und Kristallwissen besagt, dass jedes Wasser speziell ist, anders ist, auch bezogen auf Heilanwendungen. So wie Eiskristalle ein Zentrum haben und von dort Verbindungen ausgehen, so ist es von meinem Kopf mit Elektroden.
Eiskristall ist auch ein „Symbol“ für Vielfalt und Diversität. Wünsche mir Heilung, durch Balance in der Zelle, Klarheit, P U R!
Der Ausbruch der emotionalen Bewegung tut gut. Trauer, das kalte Herz in Bewegung bringen. Zu Beginn war ich in einen Pelzparka gehüllt. Habe den Pelz im Gesicht gespürt.  Warm und fein umhüllt mich der Bärin ihr Fell.
Gewissheit und Zuversicht begleiten mich.

Die kleinen Bären tollen herum
Sie haben keine Zweifel
„Wir sind da-
Hollodara!“
Sie springen und tollen,
„Meine kleine Bärin ich hab dich lieb!“ 

Wien 21.9.2022 Kopftuch

Das Foto stammt aus einer sehr beeindruckenden Ausstellung in Bremen von 2019

Eine 22-jährige Frau Masha Amini trägt ihr Kopftuch nicht den Vorschriften des Landes entsprechend. Sie wird von der dafür speziell eingerichteten Polizei verhaftet. Sie wird von dieser Polizei so behandelt, dass sie ins Koma fällt und im Krankenhaus verstirbt.
Menschen in diesem Land, Frauen und Männer gehen auf die Straße und zeigen ihre Empörung. Die Frauen so, indem sie ihre Kopftücher über ihren Köpfen schwenken, obwohl das als Glaubensverstoß mit Gefängnis geahndet werden kann. bei diesen Protesten wurden die Menschen wieder mit Gewalt niedergeknüppelt. Offiziellen Meldungen nach, sollen 8 Menschen getötet worden sein.
2 Tage später spricht der Präsident dieses Landes Ebrahim Raisi vor der UNO-Vollversammlung in New York und wirft den westlichen Ländern Doppelmoral vor. Der Tod einer jungen Frau, von den Regierungsbeamten verurssacht, darf im Zünglein an der Waage, im Atommachtgefüge herhalten. Der Präsident spricht mit wohlfeinen Worten über Menschenrechte, die an seinem Volk verletzt worden wären. (Ich höre die Übertragung auf Oe1) In der original Sprache hat seine Rede einen bestimmten sanften Klang. Als würde er von wunderbaren Dingen sprechen oder ein Märchen erzählen. Moduliert, nicht aggressiv. Und doch ist der Inhalt, dass sein Volk angeklagt worden wäre Massenvernichtungswaffen herzustellen und angegriffen worden wäre. Dass dies vielmehr eine Verletzung der Menschenrechte wäre, dass das Atomprogram friedlichen Zwecken diene und „Der Weg zur Lösung einer Krise Dialog und Verständnis wäre.“ https://orf.at/newsroom/segment/15239417
Die kommissarische UN-Menschenrechtskommissarin, Nada Al-Nashif, habe ihre «Beunruhigung über den Tod von Mahsa Amini in Haft» sowie über die «gewaltsame Reaktion der Sicherheitskräfte gegen darauf folgenden Demonstrationen» zum Ausdruck gebracht.
 

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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