Wien 21.9.2022 Kopftuch

Das Foto stammt aus einer sehr beeindruckenden Ausstellung in Bremen von 2019

Eine 22-jährige Frau Masha Amini trägt ihr Kopftuch nicht den Vorschriften des Landes entsprechend. Sie wird von der dafür speziell eingerichteten Polizei verhaftet. Sie wird von dieser Polizei so behandelt, dass sie ins Koma fällt und im Krankenhaus verstirbt.
Menschen in diesem Land, Frauen und Männer gehen auf die Straße und zeigen ihre Empörung. Die Frauen so, indem sie ihre Kopftücher über ihren Köpfen schwenken, obwohl das als Glaubensverstoß mit Gefängnis geahndet werden kann. bei diesen Protesten wurden die Menschen wieder mit Gewalt niedergeknüppelt. Offiziellen Meldungen nach, sollen 8 Menschen getötet worden sein.
2 Tage später spricht der Präsident dieses Landes Ebrahim Raisi vor der UNO-Vollversammlung in New York und wirft den westlichen Ländern Doppelmoral vor. Der Tod einer jungen Frau, von den Regierungsbeamten verurssacht, darf im Zünglein an der Waage, im Atommachtgefüge herhalten. Der Präsident spricht mit wohlfeinen Worten über Menschenrechte, die an seinem Volk verletzt worden wären. (Ich höre die Übertragung auf Oe1) In der original Sprache hat seine Rede einen bestimmten sanften Klang. Als würde er von wunderbaren Dingen sprechen oder ein Märchen erzählen. Moduliert, nicht aggressiv. Und doch ist der Inhalt, dass sein Volk angeklagt worden wäre Massenvernichtungswaffen herzustellen und angegriffen worden wäre. Dass dies vielmehr eine Verletzung der Menschenrechte wäre, dass das Atomprogram friedlichen Zwecken diene und „Der Weg zur Lösung einer Krise Dialog und Verständnis wäre.“ https://orf.at/newsroom/segment/15239417
Die kommissarische UN-Menschenrechtskommissarin, Nada Al-Nashif, habe ihre «Beunruhigung über den Tod von Mahsa Amini in Haft» sowie über die «gewaltsame Reaktion der Sicherheitskräfte gegen darauf folgenden Demonstrationen» zum Ausdruck gebracht.
 

Wien 22.9.2022 300.000 Männer

RUSSISCHE Aufrüstung. 300 tausend Reservisten wurdeen aufgerufen sich für den „Krieg“ bereit zu machrn. Jetzt wird es ernst, meint der Sprecher. Denn bisher haben die Russen den Krieg gegen die Ukraine vom Fernsehsessel aus mitgemacht. Dieser Apell kann Flucht und Gang in den Untergrund auslösen. Kilometerlange Autoschlangen nach Finnland und nach Mongolien gibt es schon, Ö1 Abendjournal 18.10.
ich erinnere mich an ein gespräch mit Felicitas D. Goodman, dass sich tief in mir eingeprägt het und etwas in meinem Bewusstsein total verändert hat. Es gig wiederum um eine Einmischeng der USA in einen Krieg. Weiß nicht mehr welchen- Syrien? Felicitas meinte, dass dass hoffentlich nicht geschehne würde, da sie doch beim Vietnamkrieg scon Angst um ihren Sohn und Neffen hatte. Diesmal  würden vieleicht ihre gliebten Enkel zum Militär eingezogen werden und vom TOD bedroht. In diesem Moment bekam Krieg eine neue Bedeutung. Von etwas Abstraktem, dass über die Zeit immer wieder geschah, das in der Schule neutral und langweilig mit Zahlen abgehandelt wurde, enstand eine ganz persönliche Betroffenheit.
Und die nicht nur für Felicittas, für jede Mutter, Großmutter, Familie. So wie mit Zahlen jongliert wurde, wird mit Menschen jongliert. Dem muss der Saft abgedreht werden.

Wien 15.9.2022 Teezeremonie

Der Herbst ist da und meine Teezeremonie. Sie schaut folgend aus.
Ich hatte mir eine kleine Thermoskanne, die rosametallic schimmert gekauft. Sie hält sehr gut warm. Nach dem Ayurvedischen Prinzip soll Wassern nicht kalt getrunken werden, sondern 15 Min gekocht und lauwarm getrunken werden.
Ich gebe Ingwer klein geschnitten dazu. Dann Zitronen- oder Limettensaft und Honig.Wenn ich dann am Schreibtisch sitze, schreibend oder lesend, steht die Thermoskanne neben mir und ich schenke mir von Zeit zu Zeit etwas ein. Der Tee ist heiß und süß-sauer gschmackig. Das „Heferl“ ist dabei auch wichtig. Zurzeit habe ich einen Keramikbecher hervorgekramt, den ich vor 20 Jahren von einer Reise in die USA mitgebracht hatte. Ich hatte von New Mexico dem Cuyamungue Institut aus eine Rundreise durch den Süd-Westen gemacht. Im Museum für Northern Amerika in Flagstaff war wundervolle Keramikkunst ausgestellt. Die schwarz auf weißen Grund gemalte Keramik der Acoma, mit ihren feinen Mustern hatte mich besonders erstaunt. Wie kann das mit der Hand so fein gemalt werden?  Als ich dann In Acoma, auch Sky City genannt, an einer Führung mitmachte war auch Keramik zu sehen und am Ende hatte ich diesen Becher mit Signierung von K. Tonivia Acoma N.M. erstanden. Freue mich noch jetzt daran.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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