WV 22.6.2019 Glück

 
Zwischen schlafen und wachwerden gibt es diesen Zwischenzustand in dem Dinge auftauchen deren Inhalt verstörend und beunruhigend sein kann, aber auch nicht. Mich haben heute diese wohligen Zustände heimgesucht mit der Feststellung „ich bin glücklich“! Nicht, dass es in meinem Leben so glatt läuft, ohne Turbulenzen. Aber dem Glücklichsein ist das anscheinend egal. Der Garten trägt viel dazu bei. Mein Hübscher, der Fuchur auch. Die englischen Rosen, außer den Malvern Hills, verabschieden sich so langsam, dafür stehen die Stock- oder auch Bauernrosen genannt, in den Startlöchern. Hab heute einen Zitronenmelissen Sirup angesetzt. Minze gibt es auch. Gestern weiße, rote, und fast schwarze Kirschen geholt. Es ist gerade so fruchtbar. Die Marillen brauchen noch Zeit. Aber die Äste hängen vollgefüllt fast bis zum Boden. Wenn sie reif sind geht’s heftig wieder los mit dem Einkochen. Glück-Glück-Glück. Und das Haus voller Morning Dawn Rosen!

WV 21.6.2019 Sommersonnwende


Ich liebe mich

Ich liebe dich
Ich segle dahin auf den Weiten
Beschützt und gewärmt
Eingeordnet, eingespannt
In die Matrix der Elemente
Ordnung – Zeichen – Codes - System
Zusammengehörigkeit
Zentrum und Kosmos
Darin das Herz
Von da geht es aus
Und führt- uns – wieder zusammen.

Der kleine Mensch
Behütet und beschützt
Sie lächelt in ihrem Traum
Das gute Leben mit der Bärin
Warm, weich, geborgen
Liegt sie gut gehalten
In ihrem Fell.
Sterne blinken und strahlen
Und Samen
Von allumfassenden Wissen
Kommen herab.
Im Kreis fügen sie sich zusammen.
In Liebe und Freundlichkeit, Freundinnenschaft und Dauer.

Wien 20.6.2019 Ja, eigentlich!


Foto 1 Walpi-First Mesa: 2001 mit Fermina Banyakia nahe der Second Mesa.
Ja, eigentlich sollte ich auf der Fahrt zu einer Hütte sein. Mit dieser kleinen Dame und noch viel anderen Dingen. Ein Wiedersehen mit den TranceliebhaberInnen. Doch leider. Ein Stoffwechselproblem – Durchfall, kam dazwischen. Thermophor, schwarzer Tee, liegen, schlafen. Dann eben das Weinviertel, mit Fuchur und dem Garten und ihren Früchten-Himbeeren, Ribisel (Johannisbeeren). Letztens dachte ich mir, dass die Jahreshälfte schon zu merken ist. Besonders nach der Rosenblühzeit. Wir, Ona und ich machen morgen ein Ritual. Mal sehen, was die neue Hälfte bringt. Die Kachinas (die Hilfsgeister) gehen in die San Francisco Peaks und wir müssen uns alleine abrackern. Diese Tanz 2014 war wieder sehr berühren. Die Kachinas brachten zuerst den Kindern Geschenke. Susanne und ich waren eine Woche vorher da und konnten sehen, wie die Geschenke vorbereitet wurden. Kachinas, Schmuck, etc. mit den Geschenken brachten sie lange Maisbüschel. Nach einiger Zeit sah es aus wie in einem Maisfeld. Die nächsten, die Geschenke bekamen, waren die Frauen und Mütter. Immer die kleine Plaza rundherum. Wie auf den alten Fotos mit Menschen am Dach. Der Tanz begann um 8h früh. Wir setzten uns in den Schatten. Kein Photographien, keine Tonaufnahmen. Der Tag, und damit die Sonne bewegt sich mit Trommeln und Rasseln. Immer ein neuer Tanz. Bis zur Pause. Die Tänzer gingen zu ihrem Mittagessen. Wir hatten auch etwas mit und ca. 45 Grad Wärme. Dann ging es weiter. Es ist so wichtig wie das Weihnachtsfest bei den Christen.

Foto: Cuyamungue 2014.
Wenn du genau schaust, siehst du im Hintergrund an den Stufen des studentbuilding eine graue Steinspirale. Im Film "Felicitas Goodman" erzählt sie, wie schlussendlich, nach einigen Versuchen mit Blumen, ein junger einheimischer Künstler, der jetzt Bürgermeister ist, diese Spirale und noch andere Kunstwerke, wie die Kachina angefertigtt hatte.

Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1060 Wien, Windmühlgasse 14 | Tel.: +43 (01) 715 46 28