Wien 12.10.2017 Löwengöttin


In der Trancehaltung der Löwengöttin von Chatal Hüyük
Die 7 Gaben
Sehe ein Tal mit einem kleinen Dorf. Rundherum spitze grüne Berge, wie des Machu Pichu.
Die Adlerin, die beim Atmen aufgetaucht ist fliegt, segelt mit weiten Schwingen hoch über das Dorf. Umrundet es. Ein Lichtspiel. Helle Licht-Sonnenstrahlen fallen gebündelt von links oben ins Dorf herein.
Die Frau am Thron sitz fest und ruhig. Die Adlerin bringt Gelassenheit. Die Frau am Thron, die gebiert ist auch gelassen. Kein Schmerz, kein Stress.
Die Patinnen, mindestens 7 sind da, umrunden beide. Sie legen eine Hand über die Hand der Anderen. Dabei segnen sie das Kind und bringen ihre Gaben. Freude, Schutz, Lachen, Liebe, Freiheit, Unbändigkeit, Licht. Die Gaben vermachen sie dem Kind, es ist ein Vermächtnis.

„Umgeben von Glück“                                                                           
Umgeben von Glück
Und glücksbringenden Kräften
Geborgen in der Mitte
So viele Gaben
Die Schwestern versiegeln den Bund
Das Vermächtnis
Der Kraft des Unbändigen

Foto: Löwengöttin im Museum für Anatolische Kultur Ankara 2006

Weinviertel 31.10.2017 Samhain


DIE SCHÖNE WELT
Die schöne Welt
Wie sie mir gefällt
Ich breite meine Flügel aus
Und schwinge mich hinaus
Ein Beben, ein Schütteln, ein Zittern
Ein kosmisches Gewittern
Durchströmt den Körper – MICH!
Ein Schütteln, ein Rütteln, ein Akkumulieren,
ein Spüren, ein hochfrequentes, orgastisches Glühen
hinaus in die Welt, in das Sein
verbindet sich, fließt, durchströmt den Äther
und meinen und unser aller schöpferischen Funken

Wien 10.10.2017 Ich bin langsam


Langsam, langsam senken sich die aufgewühlten Puzzleteile meiner Gedanken und Empfindungen zur 1. Europäischen Lesben Konferenz langsam zu mehr geordneten Bildern. Bildern von Begegnungen, Gesprächen, Themen und Reaktionen. Manches konnte ich energetisch nicht so durchgehend erleben. Aber Spaß, Innovation, Anregung, Engagement, Erinnern und Teilen war da. Aber auch Erkenntnisse von Lücken und vielleicht ungenützten Gelegenheiten. Da denke ich an das FrauenLesbenMädchenzentrum Wien, dass vor 36 Jahren gegründet wurde und auch noch in diesen Zeiten, dank der Zähigkeit und Eigenwilligkeit von bestimmten Frauen, noch immer besteht.
Die Eigenschaften Zähigkeit und Eigensinn sind auch bei der Gedenkkugel, die an die Lesben, die durch den NS Verfolgung gelitten haben und ermordet wurden, zum Tragen gekommen. Die Geschichte ist, dass diese Gedenkkugel in der Gedenkstätte Ravensbrück aufgestellt wurde und mit dem Argument, dass die Verfolgung nicht nachgewiesen ist, wieder an einen anderen Platz, dem Schwulenmuseum, gebracht wurde. Das internationale Komitee der Lagergemeinschaft der Frauen von Ravensbrück bleibt zähe daran, ihren Protest zu äußern und an der Sichtbarmachung der Verfolgung weiter zu arbeiten.

Foto 2: Susan Hawthorn und Renate Klein von Spinnifex, Susanne Bischoff -Graugänse und Gabriele Freytag, die ich da letzte Mal vor 2o Jahren am Feministischen Therapiekongress traf. Foto 3: Gedenkkugel ca. 50 cm Durchmesser, Foto 1: die Moderatorinnen der ELC.


Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1060 Wien, Windmühlgasse 14 | Tel.: +43 (01) 715 46 28