Wien 29.4.2022 Hilma af Klint 1862-1944


Beim gemeinsamen Filmschauen haben wir uns dem Genuss, die Bilder der schwedischen Malerin Hilma af Klingt zu sehen und Menschen zu begegnen, die über sie und ihr Werk wohlwollendst erzählen. Die Biographin Julia Voss, der Großneffe, die Großtante, Töchter ihrer Freundinnen lassen uns teilhaben an ihren Leben, in dem sie 1500 Bilder geschaffen und 26 000 Seiten in ihren Notiz- und Tagebüchern hinterlassen hat.

Wien 23.4.2022 Trance mit der Skelettfrau


Das Erleben vom Kreislauf des Lebens war in der Trance im Vordergrund. Der schwangere gerundete Bauch, mit dem hervortretendem Nabel, der die Bereitschaft des Gebärens, des Schöpfens, des in die Welt Bringens, verdeutlichte und der skelettierte Rücken mit der Wirbelsäule, der das Abgeben, das Abschälen anspricht. Oder ist es ein Zopf? Die Rippenbögen sind ebenso zu sehen.  Die Elemente sind in der Trance spürbar, auch die Akzeptanz ins Sein und ein kompakter, aufgerichteter Körper. Manchmal kopflos, wie bei der kleinen Figur.

Umrundet
Umrundet
Seist du holde Schöne
Umrundet seist du
Ganze Welt
Umrundet
Planeten gleich
Umrunden wir
Dich und die Welt

Wien 23.4.2022 Geburt und Tod

Lese in der Anthologie von Christoph Wulf: Anthropologie (2009) und schlage das Thema Tod und  Geburt auf. Der Autor wundert sich darin, dass in der Literatur dem Thema Tod als Grenze des Lebens breites Interesse eingeräumt wird, dass jedoch die andere Grenze, das Thema Geburt wenig Beachtung fand und dass sich das erst in letzter Zeit ändert.
Eines bespricht er dabei nicht. Denn beim Sterben können wir alleine sein, bei der Geburt nicht. Da wird (noch ) die Frau und Mutter gebraucht. Vielleich ist diese Auslassung wieder schlicht und einfach Ignoranz der elementaren Wichtigkeit der Weiblichkeit mit dem Mysterium des Schwanger Werdens und Gebärens.

Die 12 cm große Frauenstatuette ist mittlerweile eine Leihgabe und steht auf meinem Schreibtisch. Danke Inge. Die Herkunft ist uns nicht bekannt. Ich würde sie dem Indonesischen Raum zuordnen. Wenn eine/r der Leser*innen eine Idee hat, dann bitte vermelden. Sie ist aus Metall, vielleicht Bronze. Der Halsschmuck ist bemerkenswert. Und natürlich die Körperhaltung mit der Hand als Bewahrerin der Brust, die andere auf dem etwas gewölbten Bauch mit vorstehendem Nabel, der als Zeichen der Schwangerschaft gilt, die Hockhaltung mit der angedeuteten Vulva und dem Schoß.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1060 Wien, Windmühlgasse 14 | Tel.: +43 (01) 715 46 28

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