Wien, 31.5.2022 Genia hilf


Ich könnt mich zerwuzeln! Ich suche heute meine Bankkarte, die ich vorm Wegfahren aufbewahrt hatte und finde eine kleine Göttinfigur, die schon 4 Jahre eingepackt geschlafen hat! Hoffentlich geht es mit dem Finden der Bankkarte schneller.
Auflösung: Nun doch den Koffer fertig ausgeräumt und siehe da, die Karten sind darin. Ist nicht logisch, aber ziemlich erleichternd, dass sie da sind. :-)

Graz 26.5.2022 erbummeln

Mein dritter Besuch. Der erste war als Pfadfinderin bei der Grazer Gruppierung, mit Frühstück in einer großbürgerlichen Wohnung, Dann mit Freundin Bernadette im Kunsthaus und jetzt mit den Freundinnen des PUUNs. Mir gefällt die Atmosphäre. Sie hat etwas Leichtes und Helles, obwohl wir auch durch den Tunnel im Schlossberg kraxeln. Wir fallen bei der Töpferin Selma Etareri  in ihr wunderschönes Geschäft mit den Objekten, Tassen aus Porzellan und gleichfalls hauchdünn aus Ton gearbeitet Vasen mit Brüsten und Skulpturen, herein. Vorbeischauen lohnt sich wirklich sehr. Ein Schmaus für Auge und Seele. Auch im Modegeschäft G.e.l.b. bei Christina ist es lustig. Hier wird einiges anprobiert und kommentiert, beraten und miteinander ausgewählt. Ebenso eine Empfehlung.
 
         Motto: Kunst  Mode  Natur 

Wien 20.5.2022 Hacilar

Katalog Sprache der Göttin 1993 Frauenmuseum Wiesbaden, Kopien von Doro-Thea Chwalek

Im Heiltrance Zyklus zu den weiblichen Brüsten am 21.Mai werden wir in der rituellen Körperhaltung aus Hacilar in Anatolien reisen.
Hacilar wurde von dem Archäologen James Mellaart und seinem Team, bei dem seine Frau Arlette eine wesentliche Rolle in der Kommunikation und Organisation spielte, von 1957-1960 ausgegraben. Noch vor Chatal Hüyük. Ich hatte mit einer Freundinnengruppe 2005 endlich diese neolithischen Orte aufsuchen können. Hacilar ist wegen der spannenden Frauenfiguren und der Keramik bekannt geworden. Rund 50 Figuren in diversen Haltungen wurden in unterschiedlichen Siedlungsschichten gefunden. Bei unserem ersten Besuch, der eine Suche war, fanden wir bemalte Keramikstücke die am Acker lagen. Bernadette wusste, dass die sogenannte Frostdarre, Gegenstände hochbringt. Die letzten Grabungen fanden in den 80er Jahren statt. Dann wurden die Gruben wieder zugeschüttet und nur die Keramik Scherben zeugen von der jungsteinzeitlichen Siedlung, die hier vor rund 8000 einige hundert Jahre bewohnt war. Die bemalte Frauenfigur, deren Haltung wir einnehmen werden, sah ich im Frauenmuseum Wiesbaden, als die Archäologin Marija Gimbutas, noch zu ihren Lebzeiten (glücklich) geehrt wurde. Ich war sehr fasziniert und mein Wunsch dieses frauenspezifische Gebiet zu bereisen wurde noch stärker. Die Frauen Figuren aus Hacilar sind in Posen gestaltet, die nicht statisch, sondern bewegt sind. Sie halten Kleinkinder und Raubkatzen in den Armen, liegen in einer Drehbewegung und sitzen auf Hockern die aus Raubkatzen geformt sind.
       
Graphiken aus Excavations at Hacilar von James Mellaart 1970, leider weiss ich im Moment den Namen der Graphikerin nicht.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1060 Wien, Windmühlgasse 14 | Tel.: +43 (01) 715 46 28

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