Wien 20.5.2022 Hacilar

Katalog Sprache der Göttin 1993 Frauenmuseum Wiesbaden, Kopien von Doro-Thea Chwalek

Im Heiltrance Zyklus zu den weiblichen Brüsten am 21.Mai werden wir in der rituellen Körperhaltung aus Hacilar in Anatolien reisen.
Hacilar wurde von dem Archäologen James Mellaart und seinem Team, bei dem seine Frau Arlette eine wesentliche Rolle in der Kommunikation und Organisation spielte, von 1957-1960 ausgegraben. Noch vor Chatal Hüyük. Ich hatte mit einer Freundinnengruppe 2005 endlich diese neolithischen Orte aufsuchen können. Hacilar ist wegen der spannenden Frauenfiguren und der Keramik bekannt geworden. Rund 50 Figuren in diversen Haltungen wurden in unterschiedlichen Siedlungsschichten gefunden. Bei unserem ersten Besuch, der eine Suche war, fanden wir bemalte Keramikstücke die am Acker lagen. Bernadette wusste, dass die sogenannte Frostdarre, Gegenstände hochbringt. Die letzten Grabungen fanden in den 80er Jahren statt. Dann wurden die Gruben wieder zugeschüttet und nur die Keramik Scherben zeugen von der jungsteinzeitlichen Siedlung, die hier vor rund 8000 einige hundert Jahre bewohnt war. Die bemalte Frauenfigur, deren Haltung wir einnehmen werden, sah ich im Frauenmuseum Wiesbaden, als die Archäologin Marija Gimbutas, noch zu ihren Lebzeiten (glücklich) geehrt wurde. Ich war sehr fasziniert und mein Wunsch dieses frauenspezifische Gebiet zu bereisen wurde noch stärker. Die Frauen Figuren aus Hacilar sind in Posen gestaltet, die nicht statisch, sondern bewegt sind. Sie halten Kleinkinder und Raubkatzen in den Armen, liegen in einer Drehbewegung und sitzen auf Hockern die aus Raubkatzen geformt sind.
       
Graphiken aus Excavations at Hacilar von James Mellaart 1970, leider weiss ich im Moment den Namen der Graphikerin nicht.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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