Wien 20.2.2022 Lesen - wieder!


„Sempre Susan Erinnerungen an Susan Sontag“ von Sigrid Nunez, Berlin 2020. Sigrid Nunez wurde mir bekannt durch ihren Roman „Der Freund“. Sie lebte 1976 einige Zeit mit Susan Sontag und deren Sohn David Rief in New York zusammen. Beginnend als Assistentin von Susan Sontag zog sie bald in deren Apartment mit den offenen Türen ein . So konnte sie in höchster Nähe das Leben von Susan Sontag miterleben. Ihre persönlichen Beziehungen,  deren Drang nicht allein zu sein. Nunez war an der Art des Schreibens und Umschreibens ihrer Texte beteiligt und an den Kontakten mit vielen Künstler*innen und bekannten Leuten, die ihre eigene Kontaktfähigkeit oft überschritt. Sie beschreibt Gewohnheiten von Sontag, wie die Redewendung: „Das kennst du nicht?“ beginnend bei Sushis. Wenn Sontag nicht auf Reisen oder in ihrem Zweitwohnsitz Paris war, wurde oft Essen gegangen und ins Kino. Sontag schaute manche Filme  bis zu 20-mal an. In Paris ist sie auch begraben, am Montparnass,  in der Nähe von Becket, der eines ihrer Idole war. Im zerstörten Sarajewo hat Sontag zwischen Trümmern sein „Warten auf Godot“ inszeniert. Und in Hanoi gegen den Vietnamkrieg angesprochen und geschrieben. Sie war eine scharfe Kritikerin der Bush Regierung.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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