Wien 26.11.2019 Statuette aus Willendorf N.Ö.

 „Im Busen sitzen die Musen, in der Brust sitzt die Lust! Margit Bodhalek 
Diesmal werden wir beim Brustheilseminar, mit der rituellen Körperhaltung der Frau von Willendorf, in den veränderten Bewusstseinszustand treten. Die Statuette der Willendorf, vor 110 Jahren in der Wachau entdeckt und vor rund 30.000 Jahren aus Stein gefertigt, ist so etwas wie das weibliche Idol von Österreich. Ihr Kopf ist geneigt und mit einem in einer Spirale endenden Netz, das auch ihre Augen verhüllt, bedeckt. Ihr Körper ist voluminös mit schweren Brüsten, runden Bauch und Pobacken. Sie  stellt damit nicht schlicht Fruchtbarkeit dar, sondern einen Teil des kosmisch, planetaren Universums (laut Marie König). Als rituelle Körperhaltung begeben wir uns in dieses Neigen des Kopfes und das Berühren der Brüste, die am Brustansatz aufliegen. Eine Besonderheit bei der 11 cm großen Kalksteinplastik sind eine Zick-Zack Gravierung am Handgelenk, die wie ein Armschmuck aussieht und die ausgearbeiteten Finger. Sie war mit rotem Ocker bemalt, Rot, der Farbe des Blute und des Lebens. (Das abgebildete Foto stand 2017 vor dem "Venuskabinett" im Naturhistorischen Museum in Wien, zum Zeichen einer Brustkrebskampagne.)

 

 
 

Wien 16.11.2019 Ritual in der Bärinnen/Bärenhaltung


Verbundenen Welten
Oben und unten
Gemeinsam im Kreis
Jede und jeder für sich
In Größe und Anmut
Ein Lächeln ist ein Geschenk
Sanftheit – Demut – und Hingabe
Die Begleitung
Ein Dank an uns alle
Wird zum Freisetzen der Kräfte
Gemeinsamkeiten in der Bärinnenhaltung.
Ruhe, Kraft, Weite, weites Land, Grün, Frische, Schutz, Hitze/Transformation, Bild vom ewigen Raum, Wasserfall, Blau, Bärin als Heilerin in ihrem gesamten Sein und Ebenen, Begräbnis vom Altem, Annehmen des Loslassens, Kummer-los, das Kummerlos, ohne Kummer sein.

Wien 7.11.2019 Brusthüterin Alaca Hüyük

Zu dieser Statuette, die am Schreibtisch des Direktors Mehli Arslan, des Museums für Anatolische Zivilisation in Ankara, stand, gibt es eine Geschichte. Unsere Frauenreise führte uns 2013 nach Anatolien, dem Land der Mütter. Das Museum in Ankara hatte ich schon 2006 besucht und war fasziniert. Ich wusste auch, dass es umgebaut wurde. Ich erkundigte mich vor der Reise und in Erwartung ein frisch renoviertes Museum zu besuchen kamen wir dann am Hügel in Ankara an. Doch leider, die Renovierung war noch nicht abgeschlossen und nur ein Teil der neolithischen Sammlung, die uns am meisten interessierte, war ausgestellt. Eine unserer resolutesten Reisefrauen wollte sich damit nicht begnügen und so suchten wir den Direktor um ihn zu fragen, ob wir ins Depot könnten um die Statuetten zu sehen. Das war leider nicht möglich. Aber diese Statuette, natürlich die Kopie davon, aus ALACA HÜYÜK, stand auf seinem Schreibtisch.

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Hermine Brzobohaty-Theuer | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Adresse: 1060 Wien, Windmühlgasse 14 | Tel.: +43 (01) 715 46 28

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